Oh – so pinteresting!

Das Internet ist voll von interessanten Dingen und Möglichkeiten. Allerdings hat es mich immer genervt, dass alles, was ich einmal gefunden hatte, schnell wieder in langweiligen Lesezeichen-Listen verloren ging.
Deshalb war ich von Pinterest schon begeistert, bevor ich es ausprobiert hatte. Pinterest ist eine Mischung aus social network und visuellem bookmarking.
Jeder, der sich ein Profil anlegt, kann – wie der Name schon erahnen lässt – für ihn Interessantes „pinnen“.
Es können Bilder selbst hoch geladen und kurz beschrieben werden und jeder Nutzer kann die Pins wiederum repinnen. Eindeutig überwiegen diese Repins mit 80%. Dies erzeugt eine weitaus höhere Viralität als bei vergleichbaren Plattformen. Auch wenn die deutschen Nutzer noch nicht allzu ergriffen sind vom Pinterest-Fieber.  Da mit jedem Pin ein Backlink zur Ursprungsseite erzeugt wird, ergibt es aus marketingtechnischer Sicht durchaus Sinn, Pinterest im Auge zu behalten, auch um sich bei Google beliebter zu machen.

Zusätzlich bietet der hohe Bilderanteil viel Potenzial hinsichtlich der Emotionalität der Kundenkommunikation.
Aber Pinterest ist nicht nur schön, sondern auch freundlich. Keine bösen Kommentare, nur schöne Bilder.
Egal, welche Interessen du hast, wenn du auf der Suche nach Ideen, Inspirationen und Infos bist: Auf zu Pinterest!

Für Unternehmen gibt es seit November letzten Jahres die Möglichkeit, ein eigenes Unternehmensprofil anzulegen. Gut für Agenturen und Firmen, die ihre Kunden visuell erreichen möchten. Aktuell liegt der Schwerpunkt im Konsumgüterbereich. Ein schönes Beispiel ist hierfür Zalando. Die einzelnen Nationen haben einen eigenen Account. Alle gemeinsam haben ein Konzept.

Wir lassen uns natürlich nicht lumpen und sind dabei:

www.pinterest.com

Über die Autorin: Sarah Milunovic studierte Sozialwissenschaften an der Universität Duisburg / Essen und arbeitete 9 Jahre im Bereich der strategischen Personalberatung. Seit 1 Jahr ist sie bei der mediaPolis für Vertrieb und Marketing zuständig.